3. Slot

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Netzwerktreffen Interkultur Ruhr

Netzwerke und Sichtbarkeit interkultureller Arbeit im Ruhrgebiet

Das Netzwerktreffen Interkultur Ruhr, das mehrfach jährlich an unterschiedlichen Orten stattfindet, bietet ein Forum für den Austausch zwischen verschiedenen Akteur:innengruppen im Ruhrgebiet und die Suche nach effektiven Kooperationsformen. Es dient dem kritischen Dialog mit Initiativen und Institutionen der interkulturellen Kulturarbeit und der gemeinsamen Diskussion kulturpolitischer Fragestellungen.

Am 03.07.2021 um 15 Uhr vertieft das Netzwerk Ergebnisse der Kulturpolitischen Handlungsempfehlungen, die Interkultur Ruhr im September 2020 veröffentlicht hat. Nach Diskussionen zur Zukunft interkultureller Förderung und zu Infrastrukturen einer pluralistischen Erinnerungskultur geht es dieses Mal um die Netzwerkarbeit und die Sichtbarkeit interkultureller Arbeit im Ruhrgebiet. Hierfür sind Impulsgeber:innen aus Kultur, Verwaltung und Politik eingeladen und die Themen werden in Workshops weiterbearbeitet.

Das anschließende Konzert geht auf eine Kooperation von Interkultur Ruhr mit Teranga Bochum e.V. zurück, die im Mai 2020 gemeinsam im Rahmen des Interkulturellen Kalenders des Ruhrgebiets zum Senegalesischen Fastenbrechen eingeladen hatten. Aufgrund der Einschränkungen des kulturellen Lebens wegen der Covid-19-Pandemie musste die Veranstaltung ebenso wie das Teranga Afrika Festival Bochum leider abgesagt werden. Ruhr International bietet die Gelegenheit, die Kooperation mit einem Konzertabend von Serge Ananou wieder aufleben zu lassen.

Anmeldung zum Netzwerktreffen bis zum 16.06.2021:
https://interkultur.ruhr/kalender/netzwerktreffen-interkultur-ruhr-bochum

Netzwerk Interkultur Ruhr: https://interkultur.ruhr/netzwerk
Kulturpolitische Handlungsempfehlungen: https://interkultur.ruhr/notiz/interkulturelle-arbeit-im-ruhrgebiet-kulturpolitische-handlungsempfehlungen

Foto: Netzwerktreffen Interkultur Ruhr / Credit: RVR/Diermann

Serge Ananou

Zwischen Tradition und Moderne

Serge Ananous Musik trägt die Spuren der Spannung zwischen Stadt und Land. Sie behält die Charakterzüge traditioneller Musik aus Benin, aber verbindet diese zugleich mit Elementen des Jazz, Blues und Funk.

Serge Ananou wurde in den 1970ern in Benin geboren. Er wuchs in einem Arbeiterviertel von Contonou auf, wo er den Rhythmus und die Kultur des Voodoo entdeckte. Im Alter von 13 Jahren begann der Junge aus Cotonou zunächst als Per-kussionist, bevor er sein Talent als Gitarrist entdeckte.

Der Autodidakt und Musikenthusiast Serge traf in den folgenden Jahren viele Musi-ker:innen und spielte mit ihnen in verschiedenen westafrikanischen Ländern. Im Jahr 2002 ging er mit der Gruppe „Fifawa Band“ auf seine erste Tour in Europa und trat in der Schweiz, Frankreich und Italien auf. 2006 entschied sich Serge schließ-lich nach Frankreich zu ziehen, wo er vier Jahre Musik und Jazzarrangements stu-dierte: ein Jahr am CFPM (Centre de Formation Professionelle Musique) und drei Jahre an der American School of Modern Music (IMEP).

Anfang 2017 brachte er sein erstes Album mit dem Titel “Bonou” heraus. Die Stü-cke, die er alle selbst komponiert hat, beschäftigen sich mit seinen Ursprüngen, Schicksal und Liebe, aber behandeln ebenso soziale Themen wie Minderheiten in Afrika und Europa, Albinismus und Gewalt gegen Frauen.

Das Konzert ist eine Veranstaltung im Rahmen des Interkulturellen Kalenders des Ruhrgebiets (Interkultur Ruhr) in Kooperation Teranga Bochum e.V.

Webseite Serge Ananou: http://sergeananou.com
Facebook Serge Ananou: https://www.facebook.com/Ananou.Serge/
Webseite Teranga Bochum e.V.: http://www.teranga-afrika-festival.de/
Podcast zum Senegalesischen Fastenbrechen: https://interkultur.ruhr/notiz/podcast-interkultureller-kalender-senegalesisches-fastenbrechen

Foto: Serge Ananou / Credit: Kader Alassane

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